Testdisk-6.11.1.win in eine neu formatierte Partition

TestDisk benutzen um das Dateisystem zu reparieren
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kuoni
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Testdisk-6.11.1.win in eine neu formatierte Partition

#1 Post by kuoni » 23 Mar 2014, 02:07

Ich hatte in meinem Notebook 1. Partition Win 7, 2.+3. Partition Ubuntu 12.o4 und 4. Partition Datensammlungen (Schriftverkehr, Familienforschung etc.). Neuerdings hat die 4. Partition große Datenblöcke nicht mehr gefunden, weshalb ich versucht habe, diese Partition mit Testdisk wiederherzustellen. Ich fürchte, es war vergebens. Die 1. Partition ist 63 GB groß und voll, davon 41 GB Testdisk-Dateien. Ein Neustart nach dem Testdisk-Lauf kam nicht zustande, weder Windows noch Linux startete. Meine Reparatur-CD Win 7.3 konnte nichts bewirken. Daraufhin habe ich Linux neu installiert, aber nicht darauf geachtet, daß Linux dabei die Datenpartition mit geschluckt hat. Daß die Partition 1 voll ist, kann auch bedeuten, das der Testdisk-Lauf wegen Platzmangels unvollständig war.

Ich muß Linux wieder zusammenstauchen - noch einmal neu installieren? - und eine neue Datenpartition herstellen. Das meiste kann ich auf einer Datensicherung auf einem externen Laufwerk wiederfinden. Kann ich aus dem Ordner testdisk-6.11.1\win\ noch Daten herausholen? Wie muß ich da vorgehen? Mit Aufruf von "testdisk_win.exe"?

Gruß kuoni

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kuoni
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Re: Testdisk-6.11.1.win in eine neu formatierte Partition

#2 Post by kuoni » 29 Mar 2014, 23:27

Meine Festplatte enthielt C:\ mit Windows 7 in der 1. Partition, Ubuntu 12.04 und Swap in der zweiten un dritten Partitrion und meine Datensammlung in der vierten NTFS-Partition.
Plötzlich konnten Windows und Linux einen großen Block meiner Daten nicht mehr finden. Vor Jahren hatte ich einmal Testdisk mit Erfolg angewandt; ich erwartete keine Probleme.

Nach dem Lesen der Programmbeschreibungen wählte ich erst Photorec. Nach einigen Minuten stoppte das Programm mit der Meldung, es sei zu wenig Platz, ich müßte zwischenspeichern. Ich habe nicht wahrgenommen, daß ich eine Vorgabe für die Speicherung der Daten hätte vornehmen können, zum Beispiel auf einem externen Laufwerk.
Das wiederholte sich imme und immer wieder, Tag und Nacht. Kurz vor dem Stoppen konnte man lesen, wie viele zehntausend, tausend oder hundert Stunden das Programm noch benötigte, um die Procedur abzuschließen. Diese Stundenzahl war zwischendurch bereits unter 700, stieg dann aber wieder auf über tausend und blieb dann bei über 1300.

Da ich mit Photorec kein Ende absehen konnte, startete ich testdisk\win. Nach dessen Lauf wurde ich zum Neustart aufgefordert, der aber nicht erfolgte, das Bootsystem war defekt. Es blieb mir keine andere Wahl, als Ubuntu noch einmal neben Windows zu installieren. Dabei ist mir entgangen, daß Ubuntu die Datenpartition geschluckt hat (ext4), deren Wiederherstellung jetzt wohl ausgeschlossen werden muß. Die Windows-Partition ist randvoll; von den 68 GB belegt testdisk\win mi 176 recup_dir-Ordnern mit jeweils bis zu 500 Dateien alleine 32,2 GB.

Ich hatte gehofft, mein Ordnersystem geordnet wiederhergestellt zu bekommen. Mit den jetzt vorliegenden mehrere hunderttauisend Minidateien kann ich gar nichts anfangen. Unter Windows bekomme ich viele gar nicht geöffnet, unter Linux schafft Libre Office mehr, aber es sind fast nur zusammenhanglose Dateifragmente aus .txt, .h, .jsp, .mpg. .html, .dll, csv, imm, .exe und anderen Dateien.
Es gelang mir nicht, dieses Datenpaket aus Download-Ordner in eine andere Partition zu übertragen, was wegen Überfüllung der Windows-Partitition angebracht wäre.

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